Sicherheit und Aufenthalt in der Natur

Sicherheit auf dem Wasser

Die Gewässer um Lolland-Falster, sowie die Fjorde und Seen bieten viele Möglichkeiten, unter ruhigen Bedingungen Wassersport zu treiben. Die Gewässer haben jedoch in einigen Gebieten ihre Tücken, in denen Wind, Strömung oder schlechte Sicht die Tour zur Herausforderung macht. Ihre eigenen Fähigkeiten müssen deshalb zu den Anforderungen der Strecke – Wetter und Strömungsverhältnisse, Zugang zum Land usw. - passen. Generell kann man sagen, das Landspitzen und Landzungen sowie das Befahren offener Gewässer eine Herausforderung darstellen. Zum Teil wegen der Strom- und Windverhältnisse, aber auch wegen der großen Steine, die weit abseits der Küste noch liegen können.

Bevor man auf Tour geht ist es wichtig, sich die grundlegenden Techniken anzueignen, um in der Lage zu sein, sich selbst wie auch andere retten zu können. Allein während eines Wochenendkurses können Sie so viel lernen, dass dieses Wissen den Unterschied zwischen einem herrlichen und einem schlechten Tourerlebnis macht.

Aufenthalt in der Natur

Es geht um Rücksicht

Beim Aufenthalt in der Natur geht es einzig und allein darum, Rücksicht gegenüber Menschen, Tieren und Planzen zu zeigen – nicht zuletzt gegenüber den Grundeigentümern. Alle haben das Recht, sich in der Natur aufzuhalten, jedoch muss man sich an die Anweisungen des Besitzers halten. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Gesetzen und Bestimmungen, an die man sich halten muss. Nehmen Sie immer ihren Müll wieder mit, sodaß Sie den Platz hinterlassen, wie Sie ihn vorgefunden haben.

Aufenthalt in der Natur

An Stränden und Küsten darf man sich zu Fuß bewegen und baden – jedoch kein Zelte aufschlagen. An privaten Stränden und Küsten muss man mindestens 50 Meter Abstand zum nächsten Gebäude halten, wenn man sich dort aufhalten will. In privaten Wäldern darf man auf Wegen und Pfaden gehen und Radfahren in der Zeit von 6 Uhr morgens bis Sonnenuntergang, darf sich aber nicht näher als 150 m vom nächsten Gebäuden entfernt aufhalten. In öffentlichen Wäldern darf man sich den ganzen Tag aufhalten, jedoch nicht näher als 50 m vom nächsten Gebäude. Es ist erlaubt abseits von Wegen und Pfaden zu gehen, wenn dort keine Zäune aufgestellt sind. Sowohl Gemeinden, Kreise oder das Land können Besitzer des Waldes sein.

Das offene Land und unbewirtschaftete Flächen

Es ist erlaubt auf dem Land auf Wegen und Pfaden zu gehen oder zu radeln, doch hat der Besitzer das Recht, den Verkehr in gewissen Fällen zu verbieten. Auf Flächen, die nicht bewirtschaftet werden oder nicht für grasende Tiere eingezäunt sind, darf man sich frei bewegen und sich Gebäuden bis auf 150 m nähern. Der Zutritt auf privaten Flächen ist zwischen 6 Uhr morgens und Sonnenuntergang erlaubt. Normalerweise ist der Zugang zu den Randzonen von Wasserläufen nicht erlaubt.

Zelten und Feuer in der Natur

An öffentlichen Stränden ist es normalerweise erlaubt ein Feuer zu machen. An gewissen Strandabschnitten können aber andere Vorschriften gelten, sodaß offenes Feuer hier verboten ist. In allen anderen Gebieten ist es streng verboten ein Feuer zu machen, mit Ausnahme der speziellen Lagerplätze. Zelten ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Besitzers z.B. auf Lagerplätzen erlaubt.

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