Naturpark Maribo-Seen

Im Herzen von Lolland liegen die Maribo-Seen, ein einzigartiges Naturgebiet, das unter Naturschutz steht. Die Maribo-Seen gehören zu den interessantesten Naturgebieten Dänemarks und sind aufgrund ihrer interessanten Vogelwelt auch international von Bedeutung. Zum Naturpark Maribo-Seen gehören die Seen Søndersø, Røgbølle Sø, Hejrede Sø und Nørresø sowie deren Umland.

Umgeben von Feldern, Wiesen, Mooren und Wäldern liegen die vier Seen in einer großartigen Landschaft, die von Gutshöfen stark geprägt ist und für Vogel- und Naturliebhaber sehr interessante Erlebnisse bereithält. Der Naturpark mit seiner reichen Kulturgeschichte beherbergt außerdem viele vorgeschichtliche Denkmäler.  

Der Naturpark wurde 1994 vom Verwaltungsbezirk Storstrøms Amt in Kooperation mit den betroffenen Anliegern und Kommunen eingeweiht. Schon der Name hebt die große natur- und kulturgeschichtliche Bedeutung dieses Gebietes hervor und rückt dessen Nutzung und Schutz in den Vordergrund.

See und Land
Die Maribo-Seen stellen mit einem Wasserspiegel von insgesamt 1140 ha eines der größten Süßwassersysteme Dänemarks dar. Der größte der Seen ist der 852 ha große Maribo Søndersø, der außerdem der achtgrößte See Dänemarks ist. Er besteht aus drei Becken und ist mit seinen 13 richtigen Inseln, 6 Holmen und 3 schwimmenden Inseln der bei weitem inselreichste dänische See. Der Røgbølle Sø ist 200 ha groß, der Hejrede Sø 50 ha und der Nørresø 40 ha.

Den Naturpark Maribo-Seen und alle seine kleinen Inseln vom Wasser aus zu erleben, ist etwas ganz Besonderes. Für die, die sich nicht selbst mit dem Kajak oder dem Ruderboot aufs Wasser begeben möchten, bietet das Ausflugsboot Anemonen jedes Jahr in der warmen Jahreszeit sehr viele Touren an. Das Boot legt sowohl auf Borgø als auch am Skelsnæspavillon an. Die Seen stellen ein Wildreservat dar und stehen unter Naturschutz. Daher können nur Teile des Søndersø befahren werden. Der Røgbølle Sø sowie der Hejrede Sø dürfen von der Öffentlichkeit nicht befahren werden.  

Die drei Inseln Hestø, Fruerø und Præstø sind im Besitz der Kommune Lolland und für die Öffentlichkeit zugänglich. Die anderen Inseln befinden sich im Privatbesitz der Gutshöfe Engestofte und Søholt. Die Insel Borgø ist mit ihren 17 ha die größte der Inseln und die einzige im Søndersø, die in jüngerer Zeit bewohnt war. Viele der kleineren Inseln stellen wichtige Brutplätze für Vögel dar. Unter anderem brüten hier Fluss-Seeschwalben und Lachmöwen. 

Das Reich der Seeadler und Vögel
Der Naturpark Maribo-Seen ist für seine reiche Pflanzen- und Tierwelt bekannt. Besonders die Vogelwelt ist einzigartig. Viele besuchen die Maribo-Seen, um Fischadler oder die imposanten Seeadler zu sehen, die dafür bekannt sind, bei der Wahl ihrer Brutplätze sehr wählerisch zu sein. Nachdem der Seeadler 100 Jahre lang aus Dänemark verschwunden war, ist er 1995 als Brutvogel wieder an die Maribo-Seen eingewandert und kann in diesem Gebiet das ganze Jahr über beobachtet werden, während die Fischadler sich hier nur von April bis September aufhalten. 

Sollte man keine Adler zu Gesicht bekommen, gibt es in diesem Gebiet noch viele andere interessante Vogelarten zu sehen. Ein Erlebnis sind unter anderem die vielen Graugänse,  die Tafelenten und die Lappentaucher. An allen Seen des Naturparks gibt es Lappentaucher, und alle vier dänischen Arten kommen hier vor. Die Chancen stehen daher gut, einige von ihnen im Röhricht entlang der Seen beobachten zu können.  

Im Naturpark auf Entdeckung
Die vielen Routen um die Seen laden dazu ein, die Natur im Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden. Um die Seen verteilt gibt es Tische und Bänke, die zum Einhalten auffordern und dazu einladen, mit Aussicht auf den See bequem sein Lunchpaket zu genießen. Hat man seinen dänischen Angelschein dabei, ist in den Gebieten, die sich in öffentlichem Besitz befinden, auch das Angeln erlaubt.

Ganz in der Nähe von Maribo Sø Camping gibt es einen Strand mit Kiosk und Toiletten. Weiter am See entlang ist der Barockgarten im Park von Søholt einen Besuch wert, und ganz am östlichen Ende auch der Freilichthof Hejrede, wo man Fahrräder leihen, vom Vogelturm aus Vögel beobachten und Ziegen streicheln kann. 

 

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